{"id":109,"date":"2008-12-31T17:08:06","date_gmt":"2008-12-31T17:08:06","guid":{"rendered":"http:\/\/hoyerswerda-marathon.de\/?p=109"},"modified":"2010-08-15T18:33:25","modified_gmt":"2010-08-15T18:33:25","slug":"knappenseelauf-2008","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.hoyerswerda-marathon.de\/?p=109","title":{"rendered":"Wenn zwei Traditionen aufeinander treffen&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Wenn zwei Traditionen aufeinander treffen dann ist der Erfolg meist im Vorfeld schon gebongt. Wenn man dann, wie geschehen, dies nicht als Selbstl\u00e4ufer betrachtet, sind nach oben alle Wege offen. Erstmals machte der Lichtenauer Sachsen-Cup Station in der Lausitz beim Knappenseelauf. Was s\u00e4chsische Spitzenl\u00e4ufer wie Katrin Tanzmann oder Christin Marx schon lange wussten, haben zahlreiche Cup-Athleten jetzt erfahren. In \u201eRandsachsen\u201c l\u00e4sst es sich nicht nur trefflich laufen, sondern auch ausgelassen feiern. Peter Daghofer, hatte das besondere Flair des Start \/ Zielbereiches im Industriemuseum Knappenrode, mit seinen blau-wei\u00dfen Fahnen, Zelten und Ziel-Vorank\u00fcndigungsbogen, in eine Lichtenauer Mineralquellen Prachtpassage verwandelt. Das die 309 L\u00e4ufer, nach ihrem Finish unter der majest\u00e4tischen Kranbahn, sich reihenweise auf die Lichtenauer Durstl\u00f6scher st\u00fcrzten, war nicht nur der trefflich gesetzten Werbung geschuldet, sondern der, mit \u00fcber 30\u00b0C erbarmungslos dr\u00fcckenden Hitze. Besonders die 251 L\u00e4ufer der langen Kanten hatten trotz \u00fcberwiegend idyllisch, schattiger Passagen rund um den Knappensee Schwerstarbeit zu verrichten. An den f\u00fcnf Versorgungsstellen herrschte Hochbetrieb (die Halbmarathonis konnten sich durch die zwei Seerunden gleich zehnmal erfrischen !!!). Auch wenn der Sieger, Daniel Harzbecker, den Streckenrekord von Stefan Freigang (1:11:26h aus 2001) nicht brechen konnte, bei seiner Zeit von 1:17:48h d\u00fcrfte das L\u00e4uferfreibier bei Kilometer 10 und 18 unangetastet geblieben sein. Das diese Einladung, nicht nur durch die im Feld mitlaufenden Kost\u00fcml\u00e4ufer gern genutzt wurde, steht au\u00dfer Zweifel. Das der Halbmarathon auch beim Jubil\u00e4umsrennen wieder gut besetzt war, bewiesen die Top Ten L\u00e4ufer die alle samt unter 1:25h liefen, sowie die nachfolgenden zehn unter 1:30h. Nach Harzbecker aus Torno, z\u00e4hlten Torsten Hentschel (1:19:31h) von der HSG Turbine Zittau und Wolfgang Herke (1:19:32h) aus F\u00fcrstenwalde zu den Besten. Im Frauen-Hauptlauf \u00fcber 13 Km siegte Katrin Tanzmann (0:55:11h) aus Wilhten nun bereits zum sechsten mal. Zweite wurde Franziska Kranich (0:56:55h) aus G\u00f6rlitz, vor der Knappenseelauf Siegerin von 2003 und 2006, Christin Marx vom TSV Dresden (0:57:14h). Erstmals waren beim Knappenseelauf auf den langen Strecken auch Behindertensportler dabei. Den Halbmarathon meisterte David Habeck vom Lauftreff Lausitz e.V. in 1:44:31h. Madlen Schnabel (1:35:38h) und Stefan Mandrossa (1:50:21h) waren noch nie zuvor 13 Km am St\u00fcck gelaufen. Bei den Volksl\u00e4ufern \u00fcber 3 Km waren auch Rene Kootz und Rainer Schlachte dabei. Alle konnten sich nach dem Lauf bei Bratwurst und leckeren Kuchen st\u00e4rken. Pokale, Medaillen und Sachwerte gingen nicht nur an die Gesamtsieger und Altersklassensieger, sondern auch traditionell beim Knappenseelauf an die Mastersieger. Da der Streckenrekord nicht gebrochen wurde, das ausgelobte Sportrad an den zehnmaligen Knappenseelaufteilnehmer Klaus Otto aus Forst \u00fcbergeben. Das Jubil\u00e4um zum Knappenseelauf fand am Abend mit der Ehrung der Stadtmeister und Firmenmeister und dem Dank an die \u00fcber 80 flei\u00dfigen Helfer einen sch\u00f6nen Abschluss.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn zwei Traditionen aufeinander treffen dann ist der Erfolg meist im Vorfeld schon gebongt. Wenn man dann, wie geschehen, dies nicht als Selbstl\u00e4ufer betrachtet, sind nach oben alle Wege offen. Erstmals machte der Lichtenauer Sachsen-Cup Station in der Lausitz beim Knappenseelauf. 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