24h Lauf auch 2012 mit dem IAU-Label

YADOS-24h-Europalauf nun auch mit dem Internationalen IAU-Label

In der Ultralaufszene für viele Extremläufer ein wichtiger Wegweiser und für Veranstalter von Ultraläufen ein Qualitätssiegel – das IAU Label. Seit 2006 wird dieses Label durch die IAU (International Association of Ultrarunners) auf Antrag vergeben. Voraussetzung ist eine nach den Richtlinien des Dachverbandes aller nationalen Sportverbände für Leichtathletik -IAAF  vermessene Strecke und die Genehmigung der Laufveranstaltung durch den jeweiligen nationalen Sportverband. Diese Voraussetzungen hat der YADOS-24h-Europalauf (9.-10. Juni 2012) erfüllt. Vor wenigen Tagen erhielt der organisierende Verein Lauftreff Lausitz e.V. für den Ultralauf in Hoyerswerda das wichtige IAU-Label 2012 verliehen. In Europa wurde dieses Qualitätssiegel an 36 Laufveranstalter vergeben. Die Ultralaufszene ist zweifelsfrei auf Wachstumskurs. 2010 wurden in Übereinstimmung zwischen IAU und IAAF die erste offizielle Weltmeisterschaft (World Champioship) ausgerichtet. Der Frauen Weltrekord wurde erst im Dezember 2011 durch die Japanerin Mami Kudo auf 255,303 km verbessert. Mit solchen Leistungen wird Hoyerswerda im Juni sicher nicht aufwarten können. Trotzdem sollte es gelingen die bisherigen Streckenrekorde des 24h Europalaufes in Hoyerswerda aus dem Jahre 2009 zu verbessern. In diesem denkwürdigen Rennen am Lausitzbad lief der Thüringer Holger Sakuth 192,071 km und Daniela Dilling aus Bad Freienwalde 173,151 km. Natürlich fallen Ultraläufer nicht wie Äpfel von den Bäumen. Jeder der es schon einmal bis zum Marathon geschafft hat weiß um die Schwere der Aufgabe. Sehr erfreulich ist das mit Simone Niepel (100,825 km), Martina Dolezych (104,363 km), Volker Steuer (101,750 km) und dem Zweitplatzierte von 2009 Bernd Schwiebs (183,150 km) sich schon frühzeitig Ultraläufer aus Hoyerswerda in die Starterliste eingeschrieben haben. Erstmals werden auch die „Renntiere“ Thomas Kummer und Olaf Klammer in Hoyerswerda ihren Ultralaufeinstand geben. Noch ist für Anmeldung (www.baer-service.de) und dem erforderlichem Training ausreichend Zeit. Das Starterfeld ist auf 80 Teilnehmer limitiert. Gleiches gilt für den 24-Minuten-Ausdauerlauf im Vorprogramm des Ultralaufspecktakels. Angesichts der guten Resonanz des „Winterlauftreffs für Einsteiger“ werden wohl hier zuerst die Startplätze vergeben sein. Passend zum Winterschlussverkauf gewährt der Lauftreff Lausitz e.V. anlässlich seines 10. Vereinsjubiläums 10% Rabatt auf alle Startgebühren.

 

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3. YADOS-24h-Europalauf

Die Vorbereitungen auf das außergewöhnliche Extremsport-Wochenende am 09.-10. Juni 2012 am Lausitzbad Hoyerswerda sind angelaufen. Ganz aktuell ist seit wenigen Tagen die Online-Anmeldung zum 3. YADOS-24h-Europalauf über www.baer-service.de möglich.  Achtung: das Starterfeld ist auf 80 Ultraläufer begrenzt!

Die Ausschreibung kann hier heruntergeladen werden

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5 Jahre Behindertenlaufgruppe beim LTL

Belantis - Feier zum 5. Geburtstag

Mit Ausdauer zum Erfolg

Für ein prächtiges Geburtstagsgeschenk zu seinem 25. hatte David Habeck selbst gesorgt. Seit 5 Jahren trainiert der Behindertensportler zusammen mit Rene Kootz, Rainer Schlachte, Stefan Mandrossa und Ramona Dubrau beim Lauftreff Lausitz e.V. Jeder der selbst regelmäßig die Laufschuhe schnürt weiß das Laufen  ein hohes Maß an Selbstdisziplin erfordert. Seit 2006 hatten 16 Behindertensportler den Laufeinstieg mit mehr oder weniger großer Hingabe beim Laufreff Lausitz e.V. probiert. Für einige von ihnen war die Teilnahme am Minilauf zum Hoyerswerda Marathon die erste sportliche Erfahrung bei einem Wettkampf. Damals wie heute geht es den Lauftreff Lausitz e.V. darum für die Handicapläufer keinen Wettkampf im eigenen Kreis auszutragen sondern ihnen die Möglichkeiten der vollen Integration in den sportlichen Alltag zu ermöglichen. Längst sind die fünf Ausdauerläufer aus Hoyerswerda auf den Wettkampfstrecken der Lausitz nicht mehr wegzudenken. Sie sind von der großen Lauffamilie anerkannt und sie unterstreichen mit ihren Leistungen dass sie weit mehr sind als nur Mitläufer. Der Anfang 2006 viel besonders schwer, wenige Meter konnten nur rennend absolviert werden, immer wieder waren Gehpausen erforderlich. Im ersten gemeinsamen Laufquartal schaffte man so an den zwölf Trainingstagen gut zwanzig Kilometer. An seinem 28. Geburtstag, fünf Jahre später, lief Rene Kootz zusammen mit Stefan Mandrossa die zehn Kilometer beim Friedenslauf in Weißwasser am Stück. Rainer Schlachte hat bereits sieben Wettkämpfe im aktuellen Niederlausitzcup bestritten und liegt für seinen Fleiß zu Recht in der Top Ten – Wertung. Ramona Dubrau lief beim Dresdner Nachtlauf erstmals 13 Kilometer (1:37h) und bereitet sich derzeit auf den Halbmarathon beim Dresdner Morgenpost Marathon vor. Lauftalent David Habeck hatte sogar schon vier Marathonläufe absolviert. Nun steuerte er pünktlich zum 5. Geburtstag der Laufgruppe sein erstes Marathon-Jubiläum bei. Nach Leipzig, Dresden, dem Spreewald und Magdeburg stand David nun in einem der größten Marathonrennen der Welt. Der 38. BMW Berlin Marathon brachte 41.000 Läufer, darunter ein gutes Dutzend Hoyerswerdaer an den Start. David lief schnell aber diesmal auch sehr konzentriert so um die fünf Minuten auf den Kilometer. Seine Halbmarathonzeit wurde mit 1:41h registriert (eine Woche zuvor hatte David „ungewollt“ seine Halbmarathon-Bestzeit beim Stauseelauf in Spremberg auf 1:30h verbessert). Während am idyllischen Stausee eher tote Hose herrschte wurde David auf der Weltrekordstrecke von Berlin von den Zuschauermassen zu seiner neuen persönlichen Bestzeit gepuscht. Nach 3:25:19h krönte er seine Leistung und die fleißige Arbeit einer ganzen Laufgruppe.

 

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Nehmt euch die Zeit laufend gutes zu tun

Sprichwörter haben auf die jeweilige Situation angepasst ihre eigene Magie  und können manchmal verdammt gut ins Schwarze treffen. Wer Tom Sawyer und Huckleberry Finn so hautnah ins Leben verpflanzt hat wie Mark Twain wusste um die menschliche Schwäche als er sagte: „Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war.“ Ob Twain mit Laufen was am Hut hatte ist nicht überliefert- jedoch spiegelt sich hier sprichwörtlich das Dilemma der ewig Möchtegernlaufenden wieder. Diese haben es auch zum Jahresbeginn wieder verstanden den „Winterlauftreff für Einsteiger“ erfolgreich aus dem Wege zu gehen, deren Hoffung alle guten Wünsche für Gesundheit und eine bessere Fitness sind längst schon wieder versandet und das aktive Urlaubsversprechen hat sich doch wieder am All inklusiv -Buffet  unterbuttern lassen. Aber da gibt es auch die anderen, die laufend gutes tun und dass sind nicht die selben die es schon immer taten. So wächst die Laufgemeinschaft in und um Hoyerswerda zwar recht zählebig aber sie wächst. Es macht Freude immer wieder aufs Neue in bereits bekannte und noch unbekannte Gesichter des Laufens zu schauen. Sie zeigen uns niemals die Hacken aber immer den Weg. Sie tun laufend gutes für sich und für die noch Unentschlossenen. Man konnte sie spüren die schwerfälligen und unsicheren Schritte von Kerstin und Mario Burkhardt vor gut einem halben Jahr beim Winterlauftreff. Heute haben sie wie Ines Kuberczik erstmals im Leben sogar beim Ostseeurlaub ihre Laufschuhe im Gepäck. Was war das für ein Sommerabenteuer für Kerstin und Sohn Konztantin König erstmals beim Froschlauf in Biehla selbst den Froschkönig zu erleben- „Ende gut alles gut.“ Was Zeitmanagement bedeutet weiß Geschäftsführer Bernd Loose besonders. Das heute das Laufen fester Bestandteil seines Terminkalenders ist hat ihn viel mehr Zeit gebracht als gekostet. Es läuft wieder im Lauftreff Lausitz e.V. und keiner der sich neu auf den Weg machte hat jemals bereut von seinem Verein geführt oder auch verführt worden zu sein. Es ist viel leichter es nicht zu tun als es zu wagen. Ich war sehr erfreut unverhofft meinen noch jungen Freund aus alten Marathonteamzeiten Thomas Kummer jüngst beim Ausdauerschwimmwettkampf am Bärwalder See getroffen zu haben. „Das habe ich vom Marathonteam gelernt- einfach mal was Neues probieren“ -sagte der früher eher Zurückhaltende. Nach knapp zwei Stunden waren erstmals vier Wasserkilometer von uns Fußläufern geschafft. Es ist leicht es zu tun wenn man es wirklich will –der Erfolg kennt hat viele Gesichter. Jetzt ist Urlaubszeit. (Höchste)zeit für sich laufend oder freischwimmend gutes zu tun. Dann steht auch einem Start beim kommenden Staffeltriathlon (27./28.8.) oder beim Citylauf in Hoyerswerda (10.9.) nichts mehr im Wege.

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Danke allen Teilnehmern, Helfern und Sponsoren des 13.YADOS-Knappenseelaufes!

 

 

Die Ergebnislisten findet Ihr unter:        www.baer-service.de

YADOS-Knappenseelauf erfolgreich- eine Nachbetrachtung

In der Nachbetrachtung des 13. YADOS-Knappenseelaufes gibt es nur Positives zu berichten. Dazu zählt auch das durch die sehr gute medizinische Unterstützung durch die DRK-Wasserwacht und dem Renn-Arzt vor Ort Dr.med. A. Ebert drei verletzten Sportfreunden sehr schnell geholfen werden konnte. In ihren persönlichen Dankesworten schrieb uns dazu Kerstin König: „Mein Körper streikte wie aus heiterem Himmel und ich fiel um im „Läufergewimmel“. Doch warmherzige Boten haben mit medizinischer Gabe mir Hilfe geboten und versorgten mich professionell.“ Nur wenige Meter hatten Kerstin zu ihrem ersten Knappensee-Finish und damit auch zu einer erfolgreichen Platzierung in der Stadtmeisterschaft Hoyerswerda gefehlt. Birgit Wenzel (SV 1919) hatte nach 41:40 Minuten diese Sonderwertung über 8,4 Kilometer, nach 2003, zum zweiten Mal gewinnen können. 19 Sportlerinnen und 25 Läufer hatten sich an der letzten Stadtmeisterschaft im Langstreckenlauf am Knappensee beteiligt. Bei den Männer siegte über 16,5 Kilometer Thomas Kummer (Hoywoy Renntiere) in 01:09:20h. Damit gewann Thomas bei seiner 11. Knappenseeteilnahme erstmals den begehrten Titel. Nur Klaus Otto vom NLLB Cottbus hatte an allen bisherigen Knappenseeläufen teilgenommen. Bei den Damen sind Ingrid Koal vom NLLB Cottbus und Ulrike Dehlitsch von SV 1919 mit neun Teilnahmen am erfolgreichsten. Der Tagesschnellste in der Jugendwertung von Hoyerswerda über 8,4 Kilometer war Tommi Burdack (38:30min) und bei den Kindern über 1,5 Kilometer Alexander Lindock (04:40min). Die Erkenntnis bei unseren Stadtjüngsten das Laufen zu den wichtigsten Sportgrundlagen zählt und dazu noch gerade auf der freiwilligen Basis Spaß macht bleibt hingegen noch eine offene Baustelle. Gleiches gilt für die nun schon 10. Firmenmeisterschaft beim Knappenseelauf. Mit sechs Mannschaften hatten sich zwar mehr Teams als im Vorjahr angemeldet, aber damit ist besonders für unsere ortsansässigen Firmen ein Fitnessnachweis nicht wirklich belegbar. Glückwunsch jedoch den siegreichen Läuferteams von YADOS, PEWO und der Wüstenrot-Würtenbergischen Versicherung. Der besondere Dank geht an alle Aktiven die den Knappenseelauf 13 Jahre lang die Treue gehalten haben und vor allen den vielen fleißigen Helfern und Sponsoren. Auch in diesem Jahr hatte das Rennen an der Strecke und im Start/Ziel wieder über 80 Freiwillige. Sie alle haben Anteil das der Knappenseelauf in bester Erinnerung bleibt.

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